Humor ist…

sich am Sylvesterabend 2020, dem langweiligen Fernsehprogramm trotzend , Eric Idles 33 Sekunden-Lied aus der Restaurantszene in Monthy Pythons „Sence of life“ in voller Länge reinzuziehen.

The penis song

Isn’t it awfully nice to have a penis?
Isn’t it frightfully good to have a dong?
It’s swell to own a stiffy, it’s divine to own a dick.
From the tiniest little tadger, to the world’s biggest prick.
So, three cheers for your Willie or John Thomas.
Hooray for your one-eyed trouser snake.
Your piece of pork, your wife’s best friend, your Percy or your cock.
You can wrap it up in ribbons or you can slip it in your sock.
But don’t take it out in public or they will stick you in the dock
and you won’t a-come a-back. Ahh, thank you very much.

Jeder, der die skurrile Szene mit diesem depperten Song komisch findet, sollte allerdings in den heutigen, verkrampft politisch korrekten Zeiten zum eigenen Schutz möglichst nur dann schmunzeln oder lachen, wenn er zuverlässig alleine im Raum ist.

Mensch ärgere Dich nicht

Die genauen Spielregeln dieser Weiterentwicklung des beliebten Gesellschaftsspiels sind mir nicht bekannt, aber wie das Original, scheint offensichtlich auch dieses Spiel für alle Mitspieler das enorme Potential zu haben, sich gegenseitig die Köppe einzuschlagen!

Heute auf’m Radweg


In der Eilenriede sprach mich heute ein älterer Radfahrer auf „dieses komische neue Zeichen da“ an, und fragte mich verärgert, was das denn überhaupt bedeuten solle, „Veloroute“. Ich hatte mir bis dahin ehrlich gesagt noch keine Gedanken darüber gemacht, und mutmaßte, daß der Begriff wohl aus dem französischen käme, und so viel wie Fahrradweg oder -straße bedeuten könne. Der gute Mann fand das alles einfach nur „Scheiße“ und meinte, daß bis vor kurzem die Amtssprache in Hannover doch wohl deutsch gewesen sei, und die gesamten „Sprachverhunzungen“ der letzten Zeit ihm doch „gewaltig auf’s Arschloch“ gehen würden. Nachdem ich ihm den freundlichen Rat gegeben hatte, sich doch nicht so aufzuregen, setzte ich meinen Heimweg auf der „Veloroute“ fort.
Zuhause angekommen, lernte ich dann nach kurzer Recherche, daß es sich bei den Veloroutes um ein Fahradwegenetz handelt, das, wie der Begriff, seinen Ursprung in der Schweiz hat. In Hannover sollen zukünftig insgesamt 12 vorgesehene Velorouten den Innenstadtbereich mit allen Stadtbezirken verbinden und als Teil des Mobilitätsmixes die Fahrradfreundlichkeit der Stadt steigern. Dazu sollen die vorgesehen Strecken zunächst provisorisch gekennzeichnet, und dann später die neu erarbeiteten Standards baulich umgesetzt werden. Für mich bleibt zu hoffen, daß man künftig bei nassen Radwegen auf den neuen Kennzeichnungen nicht wegrutscht, und daß die von vielen Menschen seit Jahrzehnten befahrenen Strecken, trotz der geplanten baulichen Maßnahmen, weiterhin durchgängig befahrbar bleiben. Es steht allerdings zu befürchten, daß dieses Projekt wieder einmal nur ein finanzfressendes Windei ist.

Clärchens Neueröffnung

Heute geht es also wieder los, der Laden retromäßig aufgehübscht, mit neuen, gastronomisch erstklassig geschulten Betreibern, einem edleren Speiseangebot, höheren Preisen und Tischreservierung, und für’s Erste ohne Tanzveranstaltungen. Also alles genau so, wie es unschwer vorauszusehen war. Ich glaube, ich halte mich dann doch lieber an Loriots alten Gästebucheintrag: „Es gibt nichts, was mich hier vertreibt, wenn alles unverändert bleibt.“

Anbaden 2020 im Annabad?

Es sieht schon wirklich sehr verlockend leer aus, und erweckt so Erinnerungen an die Nächte in den 70er Jahren, an denen man nach einem Kneipenbesuch noch einmal unbefugterweise schnell über den Zaun kletterte und ins Wasser sprang. Damals riskierte man, wurde man erwischt, schlechtestenfalls einen Arschtritt, denn es galt irgendwie als Kavaliersdelikt. Heute ist noch nicht einmal ganz klar, ob, trotz Chlorung, im regelgerechten Badebetrieb eventuell nicht doch eine Infektion mit dem neuen Coronavirus droht. Voraussichtlich ab dem 29. Mai hat man dann im Annabad wohl dieser Nervenkitzel der anderen Art, obwohl bis jetzt weder die Einlaßregelung noch die weiteren Nutzungsrestriktionen bekannt sind. Ob ich mich darauf wirklich freuen soll?