Zum neuen Jahr…

…ist die Erhöhung des Briefportos, gerade hinsichtlich des nötigen Infrastrukturausbaus im Bereich des Briefwesens der Deutsche Post, mehr als gerechtfertigt. Das Ersetzen der Postämter durch teure Briefkästen verschlingt Unsummen.

Ausblick auf 2022: Özdemir I

Lebensmittel dürften zwar kein Luxusgut werden. „Doch der Preis muss die ökologische Wahrheit stärker ausdrücken.“ ließ sich der neue Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft Cem Özdemir vernehmen.
Über 50 Prozent der Erwachsenen seien übergewichtig.
„Der Grund dafür sind zu viel Zucker, Fett und Salz, vor allem in Fertigprodukten. Die Politik hat zu lange versucht, die Industrie mit freiwilligen Selbstverpflichtungen zur Reduktion dieser Inhaltsstoffe zu bewegen. Damit ist jetzt Schluss. Mit mir wird es verbindliche Reduktionsziele geben.“

Sprüche, die mich erschreckend an das „Wir müssen einen neuen Menschen erziehen, auf daß unser Volk nicht an den Degenerationserscheinungen der Zeit zugrunde geht. Wir reden nicht, sondern wir handeln.“ -Gepolter aus dem Jahre 1935 erinnern .

Schwarm“Kunst?“

Ich weiß nicht so richtig, was ich von dieser Aktion halten soll. Der von den Initiatoren gewünschte Sinn und Zweck, dem ich übrigens ambivalent gegenüberstehe, ist mir schon klar, das Elaborat erinnert mich jedoch zu sehr an eine Mischung aus Kriegsnagelung und Verunreinigung durch Taubenscheiße, nach dem Verzehr von eingefärbten Popcorn.
Na gut, die Kunst ist frei …Gedanken sind es auch!

Die Langenscheidtbrücke

„Als ich bergauf ging und aus dem Talnebel in die Sonne kam
Das Feuer am Rand der Viehweide
Die Kartoffeln in der Asche
Das Bootshaus weit draußen im See
Das Kreuz des Südens
Der Ferne Osten
Der hohe Norden
Der Wilde Westen
Der Große Bärensee
Die Insel Trista da Cunha
Das Delta des Mississippi
Stromboli
Die alten Häuser Charlottenburgs
Albert Camus
Das Morgenlicht
Das Augenpaar des Kindes
Das Schwimmen unterm Wasserfall
Die Flecken der ersten Tropfen des Regens
Die Sonne
Das Brot und der Wein
Der Hüpfschritt
Das Osterfest
Die Adern de Blätter
Das wehende Gras
Die Farben der Steine
Die Kiesel auf dem Grund des Bachbetts
Das weiße Tischtuch im freien
Der Traum von dem Haus im Haus
Der schlafende Nächste im Nebenraum
Die Ruhe de Sonntags
Der Horrizont
Der Lichtschein vom Zimmer im Garten
Das Nachtflugzeug
Das freihändige Radfahren
Die schöne Unbekannte
Mein Vater
Meine Mutter
Meine Frau
Mein Kind“

 

Aus der Brückenszene des Wim Wenders Films „Der Himmel über Berlin“  Text: Peter Handke