Gute Freunde?

Als ich neulich dieses Profilfoto bei einem Dating Portal einstellen wollte, bekam ich, von bisher als loyal und wohlwollend eingeschätzten Freunden, viele hämische Kommentare. Auf teilweise wirklich verletzende Art wurde mir unverblümt ins Gesicht gesagt, mein Foto passe nicht zu meinem Text „anschmiegsame, rassige Brasilianerin, 21 Jahre…“ , und ich sollte doch lieber ein adäquates Bild hochladen, selbst wenn es weniger Ähnlichkeiten mit mir aufweisen würde. Das wollen nun gute Freunde sein?

Himmelfahrt, Anbadetag?

Vielleicht zuhause in der Wanne, aber ansonsten müssen sich die Wasserratten vorerst noch gedulden. Immerhin ist es ab heute, dem 13.05.2021 (Himmelfahrt), wieder möglich im Lister Bad „Individualsport im Freibad“ durchzuführen. Alleine, zu zweit oder mit Personen des eigenen Haushaltes kann eine 50-m-Bahn, ein halbes Nichtschwimmerbecken oder ein halbes Sprungbecken für eine Stunde angemietet werden. Um die Abstandsregeln einhalten zu können, werden nur jeweils vier der acht Bahnen in den 50-m-Becken vermietet

Die Anmeldung für Schwimmzeiten findet telefonisch von Montag – Sonntag von 08:00 – 12:00 Uhr statt. Die Telefonnummer lautet: 0511 168 48265. Doppelstunden dürfen nicht reserviert werden, um möglichst vielen Personen eine Nutzung zu ermöglichen. Es kann max. drei Tage im Voraus gebucht werden.
Solange noch keine Kontaktverfolgung über z. B. die LUCA-App (oder andere technische Möglichkeiten) erfolgen kann, werden die Kontaktdaten schriftlich festgehalten, damit eine Übermittlung an die nach dem Infektionsschutzgesetz zuständige Behörde zeitnah und vollständig möglich wäre. Die schriftlichen Kontaktdaten werden nach einer Aufbewahrungsfrist von drei Wochen automatisch vernichtet. Die Datenerfassung dient nur dem Zweck der Kontaktnachverfolgung bei einem Covid-19-Verdacht.
Folgende Zeitfenster sind buchbar:

Zeitfenster Lister Bad (Einlass immer 5 Minuten eher):
Montag – Freitag:
06:00 – 07:00 Uhr
07:15 – 08:15 Uhr
08:30 – 09:30 Uhr
09:45 – 10:45 Uhr
11:00 – 12:00 Uhr
12:15 – 13:15 Uhr
13:30 – 14:30 Uhr
14:45 – 15:45 Uhr
16:00 – 17:00 Uhr
17:15 – 18:15 Uhr nur Montag, Mittwoch, Freitag
18:30 – 19:30 Uhr nur Montag, Mittwoch, Freitag
19:45 – 20:45 Uhr nur Montag, Mittwoch, Freitag
Am Dienstag und am Donnerstag wird das Bad ab 17:15 Uhr den Schwimmvereinen zur
Verfügung gestellt werden.
Samstag, Sonntag, Feiertag
08:00 – 09:00 Uhr
09:15 – 10:15 Uhr
10:30 – 11:30 Uhr
11:45 – 12:45 Uhr
13:00 – 14:00 Uhr
14:15 – 15:15 Uhr
15:30 – 16:30 Uhr
16:45 – 17:45 Uhr
18:00 – 19:00 Uhr
19:15 – 20:15 Uhr

Mönchshof Klause

Niemand soll behaupten, ich hätte es nicht versucht. Das Verführungspotential der Kategorie „urig“ ist für mich, selbst im fortgeschrittenen Alter, noch immer „hoch bis sehr hoch“. Ich habe den Laden, mit dem verheißungsvollen Namen „Mönchshof Klause Spezial Ausschank“ in den letzten Jahrzehnten, in Erwartung eines besonderen Geschmackserlebnisses, auch wiederholt betreten. Meist stand ich dann in dem Laden, Anmutung 60er Jahre Küche mit Theke, alleine neben der vermutlichen? Wirtin nebst ihrem Hund, und wurde wortkarg auf irgendeine Weise abgewiesen. Bis heute weiß ich also nicht, ob da wirklich Zapfbier ausgeschenkt wurde, geschweige denn kenne ich die Öffnungszeiten dieses Schuppens. Meist war geschlossen, und dabei bleibt es jetzt endgültig. Trotz aller Persistenz kam ich also nie in den Genuß der hier vermeintlich gezapften fränkischen Brauspezialität, vielleicht aber auch besser …denn wie jeder weiß, Bier muß fließen! Wer auch immer da einmal bewirtet wurde: Bitte melden und berichten! Im April, beim Vorbeischlendern, bot sich mir dann das folgende Bild.

Dichlordiphenyltrichlorethan

Ob in frühester Kindheit über Willy Buschs „Onkel Fritze“ gniggernd, oder später im Biologieuntericht, ausnahmsweise einmal interessiert, den Themen Metamorphose und Tracheenatmung folgend, ist meine damalige Faszination für Maikäfer bis heute ungebrochen. Indes, zu sehen bekam ich einen solchen Käfer, dank der bis in die 70er Jahre großzügigen Verwendung des Insektizids DDT, während meiner gesamten Kindheit nicht. Heute, viele Jahrzehnte später, freue ich mich noch immer, wenn ich einen dieser niedlichen „Schädlinge“ erblicke. Erstens weil es dann langsam aber sicher frühlingt, und zweitens, noch viel wichtiger, weil der Maikäfer auch ein Indikator für das zunehmende Verschwinden aus der Umwelt dieses inzwischen weltweit geächteten Gifts ist. Übrigens, wuchs mein Interesse an der Wissenschaft „Lebenskunde“, einmal dem Schulgenerve aus Langeweile, Maßregelung und Leistungsdruck entledigt, enorm und ist seit langem sehr groß.

Hoffentlich klappt’s nächstes Jahr

Natürlich ist die erneute Absage der „Feria de San Fermin“ alternativlos, aber unabhängig von dem immensen wirtschaftlichen Schaden für die gesamte Region, fühlt es sich für die „Pamploneses“ bestimmt an, als hätte man ihnen das Herz herausgerissen. Wie viele Millionen „Sanfermines“ weltweit, trauere ich mit der Stadt, und hoffe inständig auf das nächste Jahr, und darauf, daß dieses einzigartige Fest seinen Charakter durch die Corona Pandemie nicht für immer verloren hat. „Viva San Fermin, Gora San Fermin“!

Gelb und weiß

Nein, es geht hier nicht um die traditionelle Welfenspeise, die wir früher so gerne bei Große-Gorgemann wegputzten, sondern um die riesigen Teppiche gelber und weißer Buschwindröschen, die den Boden der Eilenriede in mir nicht erinnerlichem Ausmaß bedecken. Wieso die Natur sich in diesem Jahr so verausgabt, konnte ich bisher nicht ergünden, es ist einfach nur beeindruckend und wunderschön.